Smartphones überholen Fernsehen

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Jahrzehntelang war er unser liebstes Geräte für Nachrichten, Sport & Unterhaltung: Der Fernseher. Doch damit ist jetzt Schluß! Das Smartphone hat den Fernseher abgelöst. Ein unfairer Kampf, in dem es nun erstmals eine Wende gab. Der örtlich gebundene Fernseher, mit monodirektionaler Kommunikation, dafür mit größter Tradition gegen mobile, handliche Hightechgeräte, ausgestattet mit sozialen Netzwerken, Spielen und allerlei Spielereien.

Natürlich wird das Fernsehen noch viele Jahre eine gewichtige Rolle spielen. Insbesondere im Bereich Werbung sehe ich hier weiterhin ein hohes Gewicht, egal wie toll man im Internet seine vermeintlichen Zielgruppen selektieren kann. Der gute alte Werbespot wird bleiben.

Insgesamt verbringen wir Deutschen laut einer Studie von Millward Brown mit 379 Minuten über 6 Stunden täglich vor Bildschirmen, um Medien zu konsumieren. Das Smartphone liegt dabei erstmals mit 137 Minuten vor dem Fernsehen mit 129 Minuten. Das ist nicht weltbewegend viel, setzt aber einen Trend fort. Laptop (77 Minuten) und Tablet (36) liegen relativ abgeschlagen hinter den beiden Spitzenreitern. Insbesondere beim Tablet überrascht mich das, könnte aber auch daran liegen dass deutlich mehr Menschen ein Smartphone als ein Tablet besitzen. Das Smartphone profitiert an dieser Stelle natürlich auch von den langsam, aber sicher, wachsenden Multiscreenangeboten. Gefühlt, dafür habe ich leider keine Studie, findet Mulitscreen aber auch ohne spezielle Angebote statt. Da reicht ein Blick in meine Twittertimeline wenn Sendungen wie das Dschungelcamp oder Fußballspiele stattfinden. Für Mulitscreen gilt also auch jetzt schon: die Marke entscheidet nicht ob es Multiscreen gibt, sondern ob sie daran teilnehmen möchte.

Werbeblöcke als Chance

Die Nutzung der mobilen Endgeräte steigt insbesondere während der Werbeblöcke an. Das ist eine große Chance für Werbetreibende, die leider allzu oft noch kläglich vergeben wird. So blendet beispielsweise Mercedes Benz am Ende der aktuellen Spots für ca 1,5 Sekunden das eigene Social Media Portfolio ein. Damit wird man kaum User auf die Kanäle ziehen. Hier hat die Werbewirtschaft also noch Nachholbedarf.

Bildnachweis: iphone-4-close von http://unsplash.com/ (CC0 10)

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